Wie soll man Kathmandu beschreiben? Schwierig. Dem deutschen Wortschatz fehlt es an Begrifflichkeiten dafür. Chaos, laut, dreckig und trotzdem friedlich und unaufdringlich. Man steht da, glotzt und fragt sich wie das so alles funktioniert.
Aber von vorn. Wir starten mit einem idyllischen Frühstück im schönen Innenhof unserer Herberge.
Dann geben wir uns die volle Breitseite Kathmandu und latschen zur Boudha Stupa.
Wir stellen auf Mundatmung um. Mundschutz ist hier mittlerweile ein modisches Accessoire.
Am Wegesrand Hanfpflanzen. Baustellen mit akrobatisch veranlagten Bauarbeitern in Plastefolieschutzkleidung. Vor den völlig verdreckten Geschäften wird gekehrt. Ein Kampf gegen Windmühlen. Stupatempelbesichtigung.
Beim Geldwechsel fühlen wir uns sicher. Der Mann mit der Pumpgun fotokopiert unseren Reisepass. Wir tauschen Scheine gegen Bündel.
Nachzählen der Bündel ist unmöglich.
Mit dem Taxi geht's dann in die Innenstadt. Autoscooter, bloß ohne Mütze wegnehmen (Grüße ans Mäba). Aufregend wie gestern schon, aber heute sind wir schon etwas cooler.
Hier wird das Hakenkreuz auch gerne mal von einem Davidstern umrahmt.
Angekommen. Scheiße, Passfotos vergessen. Die nepalesische Bürokratie steht auf Passfotos.
Auf zum sexy Fotoshooting. Wir holen uns die Erlaubnisse fürs Trekking. Irgendwie erinnert uns das an einen Asterix-Film. Wir brauchen den Passierschein A38.
Dann geht's zum Shopping.
Wir feilschen wie die Profis und gehen doch als Verlierer vom Platz. Fühlen uns aber wie Gewinner und haben mächtig Spaß. Lucky Price für alle.
Wir lernen Luis kennen. Ein deutscher, junger Aussteigertyp, der sich von oben bis unten neu einkleidet.
Lecker Dahl Bhat bei Stromausfall und Unwetter.
Dann noch SIM-Karte besorgen. Auch dafür benötigt man ein Passfoto. Das Sechste insgesamt.
Zurück in der Unterkunft hilft uns Everest-Bier das Erlebte und diesen aufregenden Tag zu verarbeiten.



Ich mag die simple Elektroinstalation an Mast! Imtressant! LG Hogner
AntwortenLöschen